Meine Shopping-Übersicht
X

Du hast noch keine Artikel im Warenkorb. Klicke hier um zu den Produkten zu gelangen.

Superfood der Inka

Die Superfoods der Inka

Superfood ist aktuell in aller Munde. Immer mehr Menschen interessieren sich für diese besonderen und modernen Lebensmittel. Doch wo liegt eigentlich der Ursprung und Herkunft der meisten Superfoods und wozu dienten sie ursprünglich? Wir nehmen euch mit zu den Inka und ihren Superfoods.

Wer waren die Inka?

Inka heißen die Ureinwohner Südamerikas, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert das Gebiet von Ecuador bis Chile und Argentinien bewohnten. Als Inka Hauptstadt gilt die peruanische Stadt Cusco, die in den Anden in Peru liegt. Die Inka sind bekannt für ihre Jahrtausende alten Bräuche und Kenntnisse über den Nahrungsanbau. Peru erstreckt sich über drei geographische Landschaftszonen: die Anden, die Pazifikküste und den Regenwald. Jede Zone erfordert dabei spezifisches Know-How, um ihre Begebenheiten für den Anbau von Nahrung bestmöglich auszunutzen. Die Inka sind also Profis darin, nährstoffreiche Lebensmittel in allen drei Welten anzubauen und diese für die Versorgung ihres Volkes zu nutzen. Die Inka-Lebensmittel haben dabei ganz besondere Kräfte, die damals wie heute in Peru genutzt werden und nun auch wegen ihrer besonderen Eigenschaften den Rest der Welt. Peru wird daher auch als „Garten der Superfoods“ bezeichnet.

Die Superfoods

Als Superfood werden Pflanzen bezeichnet, die als besonders mineral- und nährstoffreich gelten. Sie beinhalten außerdem in der Regel mehr Proteine, Vitamine und Antioxidantien als andere, Pflanzen. Der Begriff Superfood ist jedoch noch relativ neu. Die tatsächliche Wirkung der Superfoods konnte bisher noch nicht eindeutig wissenschaftlich belegt werden.

Maca

Die Wurzelknolle wird auch als „Königin der Anden“ bezeichnet. Sie wächst als Wurzel der Maca-Pflanze auf 4000m Höhe und trotzt in den Peruanischen Anden Kälte, Wind und starker UV-Strahlung. Sie nimmt dabei so viele Mineralien und Vitamine aus dem Boden auf, dass dieser nach der Ernte für längere Zeit nicht mehr bepflanzt werden kann. Die aufgenommenen Nährstoffe und Vitamine gibt die Maca-Knolle dann an den Menschen weiter. So wurde ihr schon vor tausenden Jahren von den Inka nachgesagt, dass sie Energie und Kraft verleiht und die Ausdauer und Vitalität steigert. Bei den Inka wurde die Maca-Knolle außerdem als Aphrodisiakum zur Steigerung der Sexualfunktion genutzt. Ebenfalls verwendeten sie sie, um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern und sagten der Wurzel eine wärmende Wirkung nach. Heute ist Maca in unseren Breiten überwiegend als Pulver zu erwerben. Die Knolle wird dazu in der Sonne getrocknet du anschließend gemahlen.

Quinoa

Quinoa wird auch das „Gold der Inka“ genannt. Die kleinen Nüsschen der Quinoa-Pflanze wachsen genau wie Maca auf 4000m Höhe in den peruanischen Anden. Der robusten Pflanze machen schlechter Boden und Witterung nichts aus. Deshalb war Quinoa schon vor 6000 Jahren als Grundnahrungsmittel bei den Inka unentbehrlich. Sie glaubten, dass sich die Kraft der Pflanze beim Verzehr auf den Menschen überträgt und nutzten Quinoa außerdem als Mittel gegen Halsentzündungen. Quinoa ist reich an Eiweiß und wichtigen Aminosäuren außerdem liefert er viel Kalium, Eisen und Vitamin D.

Lucuma

Die subtropische Lucuma-Frucht wächst auf 1000m -2400m in Peru und somit etwas niedriger als Quinoa und Maca. Bei den Inka hatte sie eine große Bedeutung als Nahrungs- und Heilmittel. Durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen galt sie als wichtige Nährstoffquelle für die arme Bevölkerung, denn sie bringt es auf ca. 100 Kalorien pro 100 Gramm Frucht und enthält viele Vitamine und Spurenelemente. Das macht sie gehaltvoller als andere Früchte. Bei den Inka galt Lucuma außerdem als Symbol für Fruchtbarkeit und Schöpfungskraft. Heute wird Lucuma dank ihres süßen, karamelligen Geschmacks hauptsächlich als Zuckerersatz oder für Speiseeis verwendet.

Kakao-Nibs

Der Kakao-Baum galt bei den Inka als etwas Göttliches und wurde als wertvoll geschätzt. Er benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit, tropische Temperaturen und genügend Schatten um zu gedeihen und wächst daher im Regenwaldgebiet Perus. Die Samen der Früchte sind die Kakaobohnen. Sie waren bei den Inka sehr wertvoll und wurden sogar als Währung genutzt. Ihr Verzehr war nur den höchsten Schichten vorbehalten. So werden die Kakao-Bohnen auch als „Speise der Götter“ betitelt. Sie wurde als Nahrungsmittel und Aphrodisiakum aber auch als Heilmittel genutzt, denn Kakao enthält die Aminosäure Tryptophan, die vom Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird und dadurch glücklich macht. Die Rohkakao Stückchen enthalten viel Magnesium und Calcium und sind somit damals wie heute gut für die Konzentration geeignet. Die Kakao-Nibs werden heute hauptsächlich in Müsli, als Topping für Bowl oder einfach so zum knabbern zwischendurch verwendet.

Deine Berioo Produkte