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Fasten: Vom religiösen Brauch zum Gesundheitstrend

Fasten: Vom religiösen Brauch zum Gesundheitstrend

40 Tage vor Ostern beginnt die Fastenzeit, in der viele ihrem Körper etwas Gutes tun wollen und zum Beispiel auf Süßigkeiten verzichten. Wir erläutern dir, woher dieser Brauch kommt, welche Arten des Fastens es gibt und was du bei einer Fastenkur alles beachten solltest.

Warum gibt es die Fastenzeit?

Das Fasten ist eine alte Tradition mit religiösem Hintergrund. Neben der christlichen Fastenzeit gibt es diesen Brauch auch in anderen Religionen. Im Islam beispielsweise wird beim Ramadan vier Wochen lang erst nach Sonnenuntergang gegessen. Das religiöse Fasten kann verschiedene Gründe haben: Buße tun, die Seele reinigen oder das Böse abwehren.

Doch auch bei Menschen, die mit dem Glauben nichts am Hut haben, ist Fasten schwer im Trend. Vom religiösen Brauch hat sich das Fasten weiterentwickelt, als alternative Heil- und Reinigungsmethode etabliert und ist so zum Gesundheitstrend geworden.

Was bedeutet Fasten heute?

Fasten bedeutet vor allem der Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel. Das heißt aber nicht, dass du gar nichts mehr essen solltest. Du kannst beispielsweise auf Süßigkeiten, Kaffee oder Alkohol verzichten.

Ziele einer Fastenkur können die Entgiftung des Körpers oder eine Verbesserung des Wohlbefindens sein. Außerdem purzeln in den meisten Fällen nebenbei noch ein paar Pfunde. Grundsätzlich ist der Körper auch in der Lage alle Schadstoffe und Gifte alleine zu bekämpfen. Allerdings kann dies bei einem stressigen und ungesunden Lebensstil schon mal zu kurz kommen.

Viele verstehen unter Fasten den freiwilligen Verzicht auf feste Nahrung, der auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt ist. Hierbei ernährt sich der Fastende von Säften, Suppen, Tees und Gemüsebrühen. Normalerweise wird fünf bis zehn Tage gefastet. Allerdings muss das jeder für sich selbst entscheiden. Du kannst auch nur einen Tag in der Woche fasten oder mal drei Tage hintereinander. Es gibt hierbei kein Richtig oder Falsch. Allerdings solltest du es nicht übertreiben und vor allem als Fasten-Anfänger nicht länger als ein paar Tage auf feste Nahrung verzichten. Höre bei einer Fastenkur immer auf deinen Körper und beende das Fasten auch mal vorzeitig, wenn du dich nicht mehr wohlfühlst.

Welche Arten des Fastens gibt es?

Die verschiedenen Vorgehensweisen beim Fasten lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Fasten ohne feste Nahrung und Fasten mit fester Nahrung.

In der ersten Variante, die auch Heilfasten genannt wird, führt der Fastende seinem Körper Nährstoffe in Form von Flüssigkeit zu. Alles, was gekaut werden kann, wird weggelassen. Durch den Verzicht auf feste Nahrung nimmt der Fastende zwar weniger Energie auf, wird aber dennoch durch die Flüssigkeit mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt, was die Belastung für den Stoffwechsel verringert. Der Körper muss so seine Energie nicht mehr auf die Verdauung richten und kann sich auf den Abbau von Giftstoffen konzentrieren.

Diese Variante ist die am weitesten verbreitete Fastenmethode. Auch die sogenannten Suppenkuren fällt in diese Kategorie. Bei dieser Kur sind dreimal täglich ein bis zwei Teller warme Suppe vorgesehen. Hier kannst du zwischen Haferflockensuppe und warmer Gemüsesuppe variieren. Achte allerdings darauf, die Suppen nur leicht zu würzen und keine tierischen Produkte zu verwenden. Das Suppenfasten kann übrigens auch mit Säften kombiniert werden.

Wenn du nicht ganz auf feste Nahrung verzichten willst, gibt es auch andere Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel eine Fastenkur mit Obst und Gemüse machen. Hierbei isst du bis zu fünfmal am Tag eine große Portion frisches Obst und Gemüse. Dazu gibt es Wasser, Kräutertees und ungesüßte Säfte.

Oder du machst eine Basen-Kur, in der du auf besonders säurehaltige Lebensmittel wie Weizenmehl, Zucker und Produkte mir tierischen Proteinen verzichtest. Auch hier kannst du Suppen und Säfte in die Kur integrieren.

Du siehst, man kann beide Varianten miteinander kombinieren. Probiere einfach aus und finde deinen eigenen Weg.

Do's & Don'ts bei einer Fastenkur

Egal ob Fastenkur mit fester Nahrung oder ohne, unsere Do’s und Dont’s helfen dir, gesund und zufrieden durch diese Zeit zu kommen:

Do's:

  • Viel Trinken: Stilles Wasser, ungesüßter Kräutertee und Gemüsebrühe
  • Bewegung: Yoga, Pilates, leichtes Joggen und Spaziergänge
  • Ausreichend Schlaf und Entspannung
  • Positives Denken und erreichbare Ziele setzten

Don'ts:

  • Kaffee, gesüßte Säfte, Alkohol, Nikotin
  • Extremer Kraft- und Ausdauersport
  • Stress und Überstunden
  • Negatives Denken und sich zu viel Druck machen

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