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Food-Blogger im Weihnachtsinterview

Food-Blogger im Weihnachtsinterview #1

Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres: leckere Köstlichkeiten schlemmen, zauberhafte Geschenke auspacken und vor allem Zeit mit der Familie verbringen – wenn da nicht der alljährliche Stress mit dem Weihnachtsmenü wäre. Was gibt es dieses Jahr? Wer mag was nicht? Wieso nicht einfach das leckere Weihnachtsessen vom Vorjahr kochen? Berioo hat vier großartige und zum Teil auch vegane Food-Blogger interviewt und sie in unserem Weihnachtsinterview rund ums Thema Weihnachten befragt. Lest am besten selber, was die Food-Blogger an Weihnachten schlemmen. Wir waren begeistert von den Antworten!

#1 Nadine und Jörg von eatthis

eatthislogo
  1. Wer versteckt sich hinter eat-this.org?

    Wir sind Nadine & Jörg, beide Anfang-30er-Foodies und eigentlich Grafikdesigner und Webworker. Seit 2011 posten wir auf eat-this.org vegane Rezepte und schreiben über den veganen Lifestyle.

  2. Nadine und Jörg von eatthis
  3. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür! Wie sieht euer Weihnachtsmenü an Heiligabend aus?

    Unser diesjähriges Weihnachtsmenü posten wir diese Woche auf dem Blog, deshalb können wir das schon verraten. Es gibt eine Schwarzwurzelsuppe mit krossen Austernpilzen, einen saftigen Strudel mit Süßkartoffeln, Spinat und Pilzen und zum Nachtisch gibt es einen Raw-Cheesecake mit Marzipan und pochierter Birne.

  4. Wie verbringt ihr die Weihnachtstage?

    Ganz einfach: So entspannt, wie nur irgendwie möglich. Wir essen mit der Family, genießen die Couch und die Ruhe, die so ein paar Tage einkehrt.

  5. Wer kocht? Wer räumt auf?

    Ach, da sind wir recht gut eingespielt. Die To-Dos werden erst in der Küche verteilt, aber jeder übernimmt immer irgendeinen Teil des Menüs und Aufräumen geht zu zweit auch schneller.

  6. Gibt es jedes Jahr dasselbe Menü oder variiert ihr von Jahr zu Jahr?

    Wir überlegen uns jedes Jahr etwas Neues. Hey, man braucht ja auch Herausforderungen.

  7. Was gibt´s bei euch, wenn ihr auf Weihnachtsmärkten unterwegs seid?

    Auf alle Fälle Maronen! Oh Mann, wie schaffen wir es eigentlich das restliche Jahr ohne auszukommen? Außerdem gibt es mittlerweile häufig vegane Alternativen auf Weihnachtsmärkten. Bei uns in Ulm gibt es sogar seit einigen Jahren einen rein veganen Stand.

  8. Gibt´s vegane Lieblingsgerichte, auf die ihr euch zu Weihnachtszeit besonders freut?

    Wir freuen uns natürlich jedes Jahr auf Comfort-Food-Favorites wie Knödel mit Rotkraut und selbstgemachter veganer Bratensauce.

  9. Euer Favorit in Sachen vegane Weihnachtsplätzchen?

    Spitzbuben mag sogar Jörg, der eigentlich sonst nicht so auf Süßkram steht. Ansonsten steht bei uns auch immer ein Teller Früchtebrot herum.

#2 Mutter Kerstin und Tochter Larissa von offwhiteblog

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  1. Wer versteckt sich hinter Offwhiteblog?

    Offwhiteblog, das sind meine Tochter Larissa und ich, Kerstin. Wir hatten schon seit einiger Zeit die Idee etwas gemeinsam ins Leben zu rufen, da wir sehr gut zusammenarbeiten und Klartext miteinander reden können. Wir inspirieren uns auch super und spornen uns gegenseitig an. Larissa studiert Medien und Kommunikation, hat ein Auge für schöne Dinge, für Details und beherrscht die Technik. Ich habe Modedesign studiert und habe ein gutes Gefühl für Proportionen und für das Styling. Außerdem koche ich für mein Leben gerne und entwickle gern neue Rezepte.

  2. Mutter Kerstin und Tochter Larissa von offwhiteblog
  3. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür! Wie sieht euer Weihnachtsmenü an Heiligabend aus?

    An Heiligabend ist es uns super wichtig Zeit zu haben. Deshalb gibt es ein Menü, das super vorbereitet werden kann! Als Vorspeise gibt es vegane Maronisuppe. Die Hauptspeise für unsere Männer besteht aus Wildgulasch mit Gratin Dauphinois. Für uns Frauen gibt es vegane Rosenkohlröstl mit Gratin Dauphinois. Die Jungs bekommen als Dessert Tiramisu. Für uns Mädels gibt es hier vegane Schoko-Zimt-Töpfchen mit Pflaumenröster.

  4. Wie verbringt ihr die Weihnachtstage?

    Das bleibt jedes Jahr gleich. :) An Heiligabend treffen wir uns morgens mit ganz vielen Freunden zum Schlittschuhlauf. Danach gehen wir nach Hause, treffen Vorbereitungen für das Abendessen und schauen mit der ganzen Familie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Anschließend geht mein Mann mit Larissa, Paulina, Henri und Victor in die Kirche und ich bereite alles vor: Unmengen von Kerzen anzünden, den Tisch decken, die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen und, und, und. Wenn die Familie wieder nach Hause kommt, werden die zwei ersten Gänge verputzt. Wir singen Weihnachtslieder und packen Geschenke aus. Erst dann kommt das Dessert und wir lassen den langen Tag gemütlich ausklingen. Am 1. Weihnachtsfeiertag kocht mein Mann mittags Gans für sich und seine Jungs. Für uns Mädels gibt es Rotkohl mit Breznknödel und Sauce. So kommt jeder auf seine Kosten. Danach geht es für den Rest des Tages zu Freunden. Am 2. Weihnachtsfeiertag gibt es dann Mittagessen mit der Großfamilie.

  5. Wer kocht? Wer räumt auf?

    An Heiligabend koche ich mit meinen Töchtern und wir räumen auch auf. Am ersten Weihnachtsfeiertag kocht mein Mann mit Unterstützung von Paulina und Henri und räumt gemeinsam mit den Jungs auf. Ganz früher war es so, dass derjenige, der gekocht hat, nicht aufräumen musste. Nun ist es aber so, dass ich während des Kochen schon die Küche sauber halte, es bei meinem Mann jedoch ziemlich wild aussieht nachher. Also habe ich schon vor vielen Jahren eingeführt, dass jeder aufräumt, was er selbst verbrochen hat. :)

  6. Gibt es jedes Jahr dasselbe Menü oder variiert ihr von Jahr zu Jahr?

    Das variiert an Heiligabend immer ein bisschen, aber das Tiramisu für die Jungs ist und bleibt der Klassiker.

  7. Was gibt´s bei euch, wenn ihr auf Weihnachtsmärkten unterwegs seid?

    Wollt ihr das ganz ehrlich wissen? Healthy food hin oder her … davon gibt es auf Weihnachtsmärkten leider nicht viel. Wenn wir vegane Rahmfleckerl oder eine wärmende Suppe bekommen, freuen wir uns. Ansonsten nehme ich nur zu gerne mit einer großen Portion Pommes vorlieb oder freue mich auf den vollen Kühlschrank zu Hause.

  8. Gibt´s vegane Lieblingsgerichte, auf die ihr euch zu Weihnachtszeit besonders freut?

    Ich koche sehr viele winterliche Porridges zum Frühstück. Wir lieben selbstgekochtes Rotkraut und jegliche Art von Suppen aus Wintergemüse. Punsch und Glühwein, hausgemacht natürlich! Aber wir schätzen vor allem wärmende Currys und Salate mit Ofengemüse zur Winter- und Weihnachtszeit. Was Saison hat, landet auf den Tisch.

  9. Euer Favorit in Sachen vegane Weihnachtsplätzchen?

    Wir haben das große Glück, dass meine Tochter Paulina gelernte Konditorin ist. Alles, was ich mir erträume, backt sie vegan… und das so unglaublich lecker! Es gibt keine besseren Plätzchen – unsere Lieblingssorten: Spitzbuben, Haselnussstängli, Vanillekipferln, Zimtpitten, Linzer Schnitter und Zimtsterne!

#3 Stina von veganpassion

veganpassion-logo
  1. Wer versteckt sich hinter veganpassion?

    Hinter veganpassion versteckt sich eine große Naschkatze mit viel Liebe zum Essen. Ich heiße Stina Spiegelberg und bin Bloggerin, Kochbuchautorin und Referentin für den Spaß mit Gemüse.

  2. Stina von veganpassion
  3. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür! Wie sieht dein Weihnachtsmenü an Heiligabend aus?

    Für Weihnachten bekommt meine Familie vorab eine Auswahlliste an Menüs zugeschickt. Diese veröffentliche ich auch immer ein paar Wochen vor Weihnachten auf meinem Blog. Wir stimmen ab, was uns am besten schmeckt und kochen das Menü an Heiligabend gemeinsam. Dieses Jahr schwebt mir eine Rote Bete Suppe mit Kokos und Orange, Kürbismaultaschen auf Rotkohl und ein dunkles Schokoladenmousse mit Granatapfel vor.

  4. Wie verbringst du die Weihnachtstage?

    Die Weihnachtstage verbringe ich in Ruhe mit meiner Familie. Morgens wird erstmal die Yogamatte ausgerollt oder die Laufschuhe zugeschnürt und die versammelte Mannschaft galoppiert durch die weiße Winterlandschaft. Wir sitzen zusammen, spielen Spiele, haben endlich Zeit für philosophische Gespräche und genießen unser Beisammensein.

  5. Wer kocht? Wer räumt auf?

    Da der Männeranteil beim Kochen meist etwas mager ausfällt, versuchen wir sie immer zum Aufräumen zu bewegen. Weihnachtliche Arbeitsteilung sozusagen. Aber die funktioniert noch nicht optimal.

  6. Gibt es jedes Jahr dasselbe Menü oder variiert ihr von Jahr zu Jahr?

    Jedes Jahr etwas anderes! Es gibt natürlich Lieblinge wie Rotkohl oder Schokolade im Dessert, aber das Essen soll jedes Jahr aufs Neue aufregend sein. Zumindest wenn es nach mir geht, ich glaube meine Familie würde jedes Jahr das Gleiche essen können.

  7. Was gibt´s bei dir, wenn du auf Weihnachtsmärkten unterwegs bist?

    Weihnachtsmärkte bringen eine schöne Stimmung, ich muss nur zugeben, dass sie mir inzwischen oft zu voll sind. Wenn ich dort bin, finde ich reichlich vegane Leckereien. Unser Weihnachtsmarkt ist recht groß und bietet Falafel oder einen veganen Kokos-Curry-Flammkuchen. Zum Naschen gibt es Bonbons, Schokofrüchte und gebrannte Mandeln. Dazu trinke ich gerne einen Früchtetee oder einen Kinderpunsch.

  8. Gibt’s vegane Lieblingsgerichte, auf die du dich zur Weihnachtszeit besonders freust?

    Plätzchen backen ist natürlich ein Highlight. Das Backen ist schon toll, aber die Plätzchen dann aufwändig mit Zuckerguss und Schokolade verzieren macht so richtig Laune. Zur Winterzeit mag ich sehr gerne Rotkohl, Kürbis und Nüsse. In jeder Form und Variation – daran kann ich mich nicht satt essen.

  9. Dein Favorit in Sachen vegane Weihnachtsplätzchen?

    Ui, das ist aber schwierig. Meine 60 Favoriten findest du in meinem Buch. Lebkuchen mag ich sehr gerne, alleine, weil sie sich so toll verzieren lassen. Und Nussecken sind mega lecker, vor allem wenn dick Schokolade drauf ist. Und Spritzgebäck ist wirklich fein, weil es auf der Zunge zergeht und man es mit Marmelade oder Schokocreme so toll füllen kann. Dieses Jahr habe ich bei den Arbeiten zum neuen Kochbuch Maronimehl für mich entdeckt und tobe mich damit gerade in der Weihnachtsbäckerei aus.

#4 Anna von veganmom

veganmom-logo
  1. Wer versteckt sich hinter veganmom?

    Eine Anna.

  2. Anna von veganmom
  3. Die Weihnachtszeit steht vor der Tür! Wie sieht dein Weihnachtsmenü an Heiligabend aus?

    Ganz ehrlich? Unspektakulär, vermute ich. Zumindest an Heiligabend. Für uns ist das Wichtigste, Zeit miteinander zu verbringen, sich nicht zu stressen und einfach seine Familie zu genießen. Würde ich mir vornehmen etwas ganz Besonderes zuzubereiten, würde ich den Großteil von Weihnachten verpassen, würde allein in der Küche stehen und versuchen meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Das große Festtagsmenü funktioniert hier im Moment noch nicht. Irgendwann aber, stehe ich in einer großen Wohnküche und bereite mit meinen Lieben ein tolles Festtagsessen zu und dann wird das ein Teil von Weihnachten sein, den alle genießen können. Alles zu seiner Zeit.

  4. Wie verbringst du die Weihnachtstage?

    Leider sehr viel on the road dieses Jahr. Unsere Familien leben recht weit auseinander und wir, also meine kleine Kernfamilie und ich, versuchen es dieses Jahr allen recht zu machen. So gurken wir zwischen den Jahren die verschiedenen Stationen ab. Das ist natürlich auch schön und die Familie zu sehen gehört für mich an Weihnachten dazu, ist aber naturgemäß etwas unruhig. Der 24. gehört aber ganz uns, den verbringen wir allein und werden äußerst gemütlich sein.

  5. Wer kocht? Wer räumt auf?

    Hier helfen tatsächlich alle mit, selbst die Kleinsten.

  6. Gibt es jedes Jahr dasselbe Menü oder variiert ihr von Jahr zu Jahr?

    Das variiert und da wir einen Kinderhaushalt haben, schaue ich, dass ich auf jeden Fall das favorisierte Gemüse mit einbinde. „Will ich nicht, mag ich nicht“ braucht kein Mensch an Weihnachten.

  7. Was gibt’s bei euch, wenn ihr auf Weihnachtsmärkten unterwegs seid?

    Weihnachtsmärkte sind gar nicht so unser Fall. Wir fahren ein paar runden Karussell, das lass‘ ich mir nicht nehmen und dann gibt es vielleicht noch ein paar gebrannte Mandeln. Wobei ich persönlich auch auf diese verzichten könnte.

  8. Gibt’s vegane Lieblingsgerichte, auf die du dich zur Weihnachtszeit besonders freust?

    Ja, Stollen. Ich backe jedes Jahr Stollen und zwar so, wie ich ihn mag. Ohne Orangeat, ohne Zitronat und selbstverständlich auch ohne Rum. Alles wird durch sehr viel Marzipan ersetzt. Da Stollen am besten schmeckt, wenn er zwei Wochen lang ruhen durfte, kann ich ihn super vorbereiten. Den gibt es dann am 24. kurz vor der Bescherung. <

  9. Dein Favorit in Sachen vegane Weihnachtsplätzchen?

    Puh, dieses Jahr steh ich ziemlich auf die Mexican Wedding Cookies. Die habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht.