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Kokosnuss

Superfood Kokosnuss

Die Nuss, die eigentlich keine richtige Nuss ist, ist der Allrounder unter den Superfoods. Eine Kokosnuss kommt in vielen tollen und gesunden Produkten zum Einsatz, von purem Kokoswasser, über Kokosöl, bis hin zu Kokosblütenzucker.

Woher das exotische Superfood kommt

Der Samen der Kokosnuss wird von einer ledrigen Außenschicht umhüllt, darunter liegt erst die Faserschicht, die um die innere Fruchtfleischschale und das Fruchtwasser liegt. Eine Kokosnuss wird bis zu 30 cm groß und wiegt zwischen 900 und 2500 Gramm.

Die Kokospalme liefert ab der zwölften Ernte 60 bis 80 Nüsse im Jahr. Je höher eine Palme wird, desto schwieriger und unrentabler wird die Ernte. Denn zum Ernten muss man entweder auf die Palme klettern und die Kokosnuss selber herunterholen oder sie wird mit einem Messer an einem langen Stiel heruntergeschnitten. Die Nuss ist dabei grün, relativ unreif, dreieckig und hat die Größe eines Kopfes. Vor dem Export wird die Außenschicht entfernt um Platz für den Transport zu sparen. Die Kokosnuss reift dabei nicht nach. Da eine Palme immer unterschiedlich reife Früchte trägt, kann man das ganze Jahr über Kokosnüsse ernten und auch kaufen.

Exportiert wird sie meistens aus Indonesien, Indien und den Philippinen, denn die Kokospalme hat hohe Wärmeansprüche, ist frostempfindlich und braucht eine Jahresdurchschnittstemperatur von 27°C. Da sie sehr Wasser bedürftig ist, wächst sie meistens an Flussufern oder direkt am Meer. Die Kokosnüsse fallen so auch oft ins Wasser und treiben durch den Ozean, bis sie irgendwo an Land gespült werden und Wurzeln schlagen. So sollen es einige Kokosnüsse schon bis nach Skandinavien geschafft haben.

Vielfältig verwertbar

Man kann jeden Bestandteil einer Kokosnuss verwerten. Die faserige Schale wird für Schnitzereien, Spielzeug, Souvenirs und sogar Fußmatten verwendet. Das Fruchtfleisch kann roh verzehrt werden. Es enthält zwischen 45 % und 50 % Wasser.

Die getrocknete Masse ist der Ausgangsstoff für Kokosöl, Kokosfett und getrocknete Kokosflocken. Mit Wasser püriert und durch ein Tuch gepresst kann man Kokosmilch herstellen und für Saucen und Suppen verwenden. Das Kokoswasser ist in den Anbauländern ein wichtiger Trinkwasserersatz und wird als Streetfood verkauft. Eine junge Kokosnuss hat etwa 1 Liter Flüssigkeit, was mit zunehmender Reife weniger wird. Auch in Deutschland kann man mittlerweile abgefülltes Kokoswasser kaufen.

Aus den Blüten der Kokosnuss wird der sogenannte Kokosblütenzucker gewonnen. Dieser ist eine der gesündesten Zuckeralternativen. Grund dafür ist der niedrige glykämische Index. Je niedriger der glykämische Index eines Süßungsmittels, desto besser für den Blutzuckerspiegel. Heißhungerattacken werden vermieden und das Diabetesrisiko gesenkt. Da Kokosblütenzucker zudem nicht raffiniert wird, behält er all seine wertvollen Inhaltsstoffe – ganz im Gegensatz zu herkömmlichem Zucker.

Darum ist die Kokosnuss so gesund

Kokosnüsse sind sehr gesund, da sie wichtige Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Kalium, Kalzium, Natrium, Eisen, Jod und Zink enthalten. Durch Vitamin C und die Vitamine B1, B2, B4 und B6 stärkt sie zusätzlich die Abwehrkräfte. Der natürliche Fruchtzucker gilt als Gehirnnahrung. Die Laurinsäure wirkt gegen Viren, Bakterien und Protozonen.

Das natürliche Kokosfett soll die Körperfettwerte normalisieren, die Leber vor Alkohol schützen und die entzündungshemmende Reaktion des Immunsystems verbessern. Kokosöl ist also eine gute Ergänzung zu Fisch, Fleisch, Gemüse, Früchten und Reis um eine sättigende, vitamin-, mineralstoff- und ballaststoffreiche Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Eine frische Kokosnuss öffnen

Eine frische Kokosnuss kann man übrigens am Schütteltest erkennen: Im Supermarkt einfach die Kokosnuss schütteln und dabei ans Ohr halten. Wenn es innen kräftig blubbert, hat sie viel Kokoswasser und ist frisch. Öffnen kann man sie am besten, indem man mit einem Hammer einmal entlang einer gedachten Linie rund um die Kokosnuss schlägt. Es öffnet sich dann ein Riss, mit dem sich die Nuss einfach öffnen lässt.