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Unsere 3 Lieblings-Weihnachtsgewürze

Unsere 3 Lieblings-Weihnachtsgewürze

Mit den ersten Mandarinen, die im Klassenzimmer, Vorlesungsraum oder auch im Büro geschält werden, läuten wir offiziell die Weihnachtszeit ein! Und auch spätestens mit dem Start der Weihnachtsmärkte wird es überall wieder verführerisch nach Lebkuchen und anderen Leckereien duften. Das besondere Aroma erhalten Lebkuchen und Co. sowie andere Weihnachtsrezepte durch die Verwendung von Weihnachtsgewürzen. Was vielen jedoch neben dem einzigartigen Geschmack verborgen bleibt, sind die positiven, gesundheitlichen Effekte dieser weihnachtlichen Gewürze. Wir von Berioo wollen euch drei typische Weihnachtsgewürze mit ihren gesunden Eigenschaften vorstellen.

Zimt – der Allrounder

Zimt ist eines der ältesten Gewürze und nicht nur in der Küche ein absoluter Allrounder. Insbesondere zur Weihnachtszeit wird Zimt für Lebkuchen, Bratäpfel, Zimtsterne und viele weitere weihnachtliche Rezepte und Naschereien verwendet.

Zimt wird aus der Rinde des gleichnamigen Zimtbaumes gewonnen, welcher in Südasien beheimatet ist und zu den Lorbeergewächsen zugeordnet wird. Zur Gewinnung der typischen Zimtstangen werden die Äste des Baumes entrindet und anschließend getrocknet. Um das Zimtpulver zu erhalten, werden die Stangen einfach zermahlen.

Unterschieden wird hierbei zwischen den beiden Hauptsorten Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt. Ceylon-Zimt stammt aus Sri Lanka, schmeckt mild-süßlich und passt ideal zu Gebäck, Milchreis oder auch als Topping auf Porridges. Aufgrund seiner hohen Qualität kostet Ceylon-Zimt im Regelfall mehr als Cassia-Zimt. Cassia-Zimt stammt aus China und weist ein eher intensiv, stechendes Aroma auf. Diese Sorte wird insbesondere für asiatische Gerichte wie beispielsweise Curry verwendet.

Sofern Zimt nicht explizit als Ceylon-Zimt deklariert wird, handelt es sich zumeist um den preisgünstigeren Cassia-Zimt. Beim Kauf lassen sich die beiden Sorten insbesondere als Zimtstangen auseinanderhalten. Ceylon-Zimtstangen weisen eine blättrige Schichtung auf, wohingegen die Cassia-Zimtstangen als dicke Schicht gerollt werden.

Gesundheitliche Eigenschaften

Zimt ist unter anderem als Heilpflanze bekannt. Das Gewürz wirkt sich vor allem positiv auf die Darmtätigkeit aus, weshalb Zimt gegen Blähungen und Völlegefühl vorbeugen kann. Zimt wird weiterhin eine reduzierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel wie auch auf den Cholesterinwert nachgesagt. Studien belegen außerdem antiseptische wie auch -virale Eigenschaften des Gewürzes. Warum Zimt vor allem als Weihnachtsgewürz betrachtet wird, liegt an seiner wärmenden Wirkung. Der Stoffwechsel wird angetrieben, weshalb Zimt auch immer gut in Verbindung mit Abnehmen verwendet werden kann.

Immer wieder wird über den Bestandteil Cumarin im Cassia-Zimt gewarnt. In hohen und regelmäßigen Mengen kann dieser leberschädigend sein. Allerdings reagiert nur ein geringer Teil der Bevölkerung empfindlich auf diesen Aromastoff. Wer dennoch sichergehen will, kann auf den Ceylon-Zimt zurückgreifen, welcher kaum Cumarin besitzt.

Zimt

Gewürznelken – vielfältiges Hausmittel

Glühwein, Spekulatius und unsere geliebten Lebkuchen erhalten ihren besonderen Geschmack durch die Gewürznelke. Und wer kennt nicht die typische Kombination aus Nelkenknospen und Orangen, die einen weihnachtlichen und aromatischen Duft im ganzen Haus verbreiten.

Gewürznelken gehören zur Familie der Myrtengewächse. Der immergrüne Gewürznelkenbaum stammt ursprünglich aus Indonesien. Mittlerweile werden sie weltweit angebaut, wobei die qualitativ besten Gewürznelken von den Molukken, einer indonesischen Inselgruppe, aus Madagaskar und von Sansibar kommen.

Das Gewürz wird aus den getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaumes gewonnen und kann als ganze Knospen oder gemahlen als Pulver erworben werden. Als Pulver sollte auf eine dunkelbraune Farbe geachtet werden. Eine hellbraune Farbe ist ein Indiz für mitvermahlene Blütenstängel. Qualitativ hochwertige Nelken mit ausreichend Öl fühlen sich fettig an und sinken mit ihrem Stängel im Wasser, wobei der Nelkenkopf nach oben zeigt. Entölte Nelken schwimmen komplett auf der Wasseroberfläche. Der Öl-Anteil der Gewürznelke beträgt rund 15%. Dieser hohe Anteil ist auch für den intensiven, süßlich-würzigen Geschmack verantwortlich.

Gesundheitliche Wirkung

Die Gewürznelke ist vor allem für ihre entzündungshemmende, antioxidative und -bakterielle Wirkung bekannt. Die Antioxidantien schützen insbesondere vor freien Radikalen. Das Gewürz enthält außerdem den Wirkstoff Eugenol, welcher leicht betäubend und schmerzlindernd wirkt. Gewürznelken werden häufig im Mundbereich als Hausmittel beispielsweise bei Zahnschmerzen verwendet, wobei die Nelke dabei vorsichtig auf dem schmerzenden Zahn zerkaut wird. Das Gewürz wirkt weiterhin krampflösend und vorbeugend gegen Blähungen, weshalb es oft Bestandteil von Magen-Darm-Tees ist.

Gewürznelken

Sternanis – ein wahrer Hingucker

Nicht viele Gewürze schaffen es dermaßen weihnachtlich auszusehen wie der Sternanis. Das Gewürz ist nicht umsonst Bestandteil vieler Weihnachtsgewürzmischungen und wird klassisch für Lebkuchen, Glühwein und Co. verwendet.

Sternanis gehört zu der Familie der Magnoliengewächse und stammt ursprünglich aus Südchina. Aus den Blüten des immergrünen Baumes wachsen die typisch sternförmigen Früchte, welche aus 6 bis 10 Kapseln samt Samenkorn bestehen. Die ätherischen Öle sind vor allem in der Frucht – und nicht im Samen - zu finden. Erhältlich ist das Gewürz als Pulver oder ganzer Stern, wobei das Pulver im Vergleich rasch an seinem Aroma verliert. Der Name Sternanis erklärt sich zum einen anhand des Aussehens und zum anderen anhand seines Aromas. Sein Duft und der würzige, süß-feurige Geschmack ähneln stark dem Gewürz Anis. Dies ist auf das Anethol zurückzuführen, welches Bestandteil beider ätherischen Öle ist. Verwandt sind Anis und Sternanis botanisch betrachtet jedoch nicht.

Gesundheitliche Eigenschaft

Sternanis findet insbesondere Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin. Als Pflanzenheilmittel wird ihm vor allem eine krampflösende und verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt. Vorbeugend gegen beispielsweise Blähungen wird Sternanis häufig bei Magenbeschwerden verwendet. Auch gegen Halsschmerzen und Husten bei einer Erkältung wirkt das Gewürz reizlindern wie schleimlösend und kann ideal als Tee bzw. in Teemischungen zu sich genommen werden.

Sternanis

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