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Vegan backen leicht gemacht

Vegan backen leicht gemacht

Mit der Weihnachtszeit kommt auch die Lust auf das Backen. Der Duft nach Plätzchen, Weihnachtsbrot und Kuchen lässt jedes Weihnachtsherz höher schlagen. Viele vegane Rezepte kennt ihr bestimmt schon von unserer Rezepteseite. Denn wir scheuen nicht davor, aus eigentlich nicht veganen Klassikern mit Ei, Kuhmilch und Butter tolle, pflanzliche Leckereien zu zaubern! In diesem Magazinbeitrag zeigen wir euch unsere veganen Backtipps, mit denen jedes Backrezept gelingt.

Backen ohne Ei:

Ei dient beim Backen vor allem als Emulgator und Bindemittel. Damit das Ei ersetzt werden kann, müssen also pflanzliche Alternativen mit diesen Eigenschaften gefunden werden. Es gibt den klassischen Ei-Ersatz, den ihr in jedem Reformhaus bekommt. Das Ei-Ersatz Pulver mischt ihr – je nach benötigter Menge – mit Wasser an und mischt es dann den übrigen Zutaten bei. Dieser Ei-Ersatz eignet sich sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen. Aber auch eine halbe, zerquetschte Banane oder etwas Apfelmus können ein ganzes Ei ersetzen. Als Bindemittel beim Backen ist Fruchtpüree hervorragend geeignet. Unser Geheimtipp sind allerdings Flohsamenschalen. 1 Esslöffel Flohsamenschalen mit 3 Esslöffeln Wasser mischen, eine halbe Stunde im Kühlschrank quellen lassen und unter die Zutaten rühren.

Backen ohne Kuhmilch:

Backen ohne Kuhmilch ist wahrscheinlich viel einfacher als ihr es euch vorstellt. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Alternativen und jede hat ihren eigenen Geschmack. Sojamilch schmeckt eher lieblich, Mandelmilch schmeckt nussig, wohingegen Kokosmilch fruchtig exotisch daherkommt. Ein weiterer positiver Effekt: Die veganen Milchalternativen enthalten deutlich weniger Fett als Kuhmilch, kein Cholesterin und gleichzeitig mehr wertvolle ungesättigte Fettsäuren, sowie jede Menge Ballaststoffe. Wir haben euch in diesem Artikel noch einmal alle pflanzlichen Milchsorten aufgelistet.

Backen ohne Gelatine:

Auch Gelatine lässt sich ganz einfach vegan ersetzten, das Zauberwort heißt Agar-Agar! Agar-Agar kommt aus Südostasien und ist dort schon lange in der heimischen Küche vertreten. Der Namen kommt aus Malaysia und Indonesien. Dort ist Agar-Agar ein Eigenname für mit Algen-Gelatine angerührte Speisen. Hergestellt wird der Gelatine-Ersatz aus Algen oder Seetang und ist deshalb reich an Proteinen und Ballaststoffen. In Form von Pulver, Flocken oder Platten ist es in Reformhäusern oder Bioläden erhältlich. Agar-Agar lässt sich problemlos für süße und herzhafte Speisen verwenden und ihr könnt es wie herkömmliches Geliermittel nutzen.

Veganer Eischnee:

Auch Eischnee lässt so manchen Veganer verzweifeln. Wie also einen schönen und vor allem festen Schaum für Mousse au Chocolat, Pancakes oder fluffige Plätzchen ohne Ei herstellen? Wie bei Agar-Agar klingt der Name komplizierter als es ist, denn veganer Eischnee hat einen Namen: Aquafaba! Aquafaba ist das Einweichwasser oder die Kochflüssigkeit von Kichererbsen und anderen Hülsenfrüchten. Dabei fungiert der vegane Eischnee Ersatz als Emulgator. Emulgatoren verbinden Substanzen, die sich von Natur aus eigentlich nicht vermischen. Daher wirkt Aquafaba in allen Speisen sozusagen als „Kleber“ und hält Kuchenzutaten zusammen und machen sie besonders fluffig. Ihr braucht einfach nur 100 ml Kichererbsenwasser (entweder aus dem Abkochen roher Kichererbsen oder direkt aus der Dose), ½ Teelöffel Backpulver und einen Teelöffel Johannesbrotkernmehl. Bei Bedarf könnt ihr auch gerne noch einen Spritzer Zitrone dazugeben. Das macht es etwas fruchtiger.

Kokosblütenzucker statt Rohrzucker:

Wir versuchen in unseren Rezepten auf raffinierten Zucker zu verzichten und auf Kokosblütenzucker zurückzugreifen. Dieser ist mineralstoffreicher und durch seinen niedrigen glykämischen Index von nur 35 viel gesünder. Zum Vergleich: Normaler, weißer Haushaltszucker hat einen GI von 59. Das heißt, weißer Zucker hat eine wesentlich größere Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel und lässt diesen schneller ansteigen, ein hochschnellender Blutzuckerspiegel ist die Ursache für Heißhungerattacken. Außerdem hat Kokosblütenzucker einen tollen, karamelligen Geschmack und verfeinert jedes Gebäck. Wer noch mehr über gesunde Zuckeralternativen wissen will, der sollte hier in unserem Magazin vorbeischauen.

Agavendicksaft statt Honig:

Auch Honig ist kein Muss mehr in der veganen Backstube. Denn Agavendicksaft ist eine tolle und genau so leckere Alternative zu Honig. Gewonnen wird Agavendicksaft aus dem sogenannten Herz von Agaven. Den dort austretenden Saft kocht man, bis der Wasseranteil auf maximal 25 % sinkt und ein dickflüssiger Sirup übrigbleibt. Agavendicksaft bekommt ihr inzwischen eigentlich in jedem Lebensmittelladen oder Drogeriemärkten. Wer es etwas außergewöhnlicher mag, kann auch Ahornsirup benutzen. Der macht sich vor allem auf Pancakes toll.

Pflanzliche Margarine statt normaler Butter:

Auch bei der klassischen Backzutat Butter ist es nicht mehr schwer, auf eine vegane Variante zurückzugreifen. Es gibt pflanzliche Margarinen, die sehr butterähnlich sind und dazu noch ohne ungesunde, gehärtete Fette auskommen. Die bekommt ihr inzwischen in jedem Supermarkt oder im Reformhaus.

Ihr seht also, vegan backen ist gar nicht so schwer und super leicht gemacht. Es gibt viele, tolle Alternativen zu Ei, Honig und Kuhmilch die ihr ganz einfach und kostengünstig bekommen könnt. Wir wünschen euch viel Spaß beim Backen!

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