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Vegane Milchalternativen - Welche Milch machts?

Vegane Milchalternativen - Welche Milch macht´s?

Ob laktoseintolerant, vegan oder einfach nur experimentierfreudig – wer auf Kuhmilch verzichten muss oder es freiwillig machen möchte, bekommt heutzutage eine endlose Auswahl an veganen Milchalternativen. Lange Zeit galt die Sojamilch als einzig pflanzliche Milchalternative – inzwischen ist es aber so, dass auch andere Pflanzen, Getreide, Hülsenfrüchte oder Nüsse genauso den Weg in das alternative Milchregal gefunden haben.

Wir sind auf jeden Fall jetzt schon große Fans! Wieso? Die veganen Milchalternativen enthalten deutlich weniger Fett als Kuhmilch, kein Cholesterin und gleichzeitig mehr wertvolle ungesättigte Fettsäuren sowie jede Menge Ballaststoffe. Außerdem: Es müssen keine Tiere leiden! Berioo hat sich durch sämtliche vegane Milchalternativen durchprobiert und die Beliebtesten mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

#1 Sojamilch: die liebliche Variante

Wissenswertes:

Die Sojamilch ist der Klassiker unter den veganen Milchalternativen! Der aus Sojabohnen herstellte Milchersatz ist die wohl am weitesten verbreitetste Milchalternative und mittlerweile auch in so gut wie jedem Supermarkt erhältlich. Die Sojaalternativen zeichnen sich insbesondere durch einen hohen Eiweißgehalt aus, sind zudem sehr fettarm und beinhalten deutlich mehr Eisen und Magnesium als die handelsübliche Kuhmilch. Beim Kauf der Sojamilch solltet ihr darauf achten, dass bei der Herstellung ausdrücklich keine Sojabohnen aus genmanipuliertem Anbau verwendet werden. Damit seid ihr dann auf der sicheren Seite.

Geschmack & Verwendung:

Am Geschmack der Sojamilch scheiden sich die Geister: Viele beschreiben ihn als angenehm lieblich, andere wiederum finden den Geschmack der Sojabohne zu dominant.

Für alle Cappuccino- und Latte-Liebhaber gibt es allerdings eine gute Nachricht: Sojamilch eignet sich perfekt zum Aufschäumen. Ihr könnt sie aber auch super zum Kochen und Backen verwenden. Bei dieser Milchalternative sind in Sachen Verwendung keine Grenzen gesetzt

Herstellung & Preis

Sojamilch bekommt ihr beim Discounter schon für 0,99 €. Die teure Alternative findet ihr für rund zwei bis drei Euro in Bio-, Drogerie- und Supermärkten! Wer auf die teuren Alternativen im Supermarkt verzichten möchte, der weicht einfach zwei Handvoll geschälte Sojabohnen über Nacht in Wasser ein, gibt am nächsten Tag ca. 300 ml frischen Wasser zu dazu und püriert das Ganze. Bringt anschließend ca. 600 ml Wasser zum Kochen, gebt die pürierte Masse hinein und rührt alles gut durch. Lasst es rund zehn Minuten bei niedriger Flamme köcheln und siebt es anschließend durch ein Geschirrtuch ab. Nur noch abkühlen lassen und genießen!

#2 Haselnussmilch, Cashewmilch und Mandelmilch: die nussigen Alternativen

Fakten:

Die Palette der aus Nüssen hergestellten veganen Milchalternativen wächst stetig und wird immer größer. Und ihr habt die Qual der Wahl: Von Haselnussmilch bis hin zu Produkten aus Macadamia-, Cashewnüssen und Mandeln ist mittlerweile eine Vielzahl von Nussdrinks auf dem Markt. Alle Nussalternativen enthalten im Vergleich zur Kuh- und Getreidemilch nur sehr wenig Eiweiß und auch kaum Kalzium. Dafür bieten sie aber reichlich Spurenelemente und Vitamine. Achtet beim Kauf darauf, dass keine Zuckerzusätze in den Nussdrinks enthalten sind.

Geschmack und Verwendungszweck:

Durch das – was für eine Überraschung – nussige und vollmundige Aroma sind alle Varianten vom Geschmack her recht mild und daher besonders gut für empfindliche Mägen geeignet. Die Haselnussmilch hat uns schon vor dem Geschmackstest überzeugt! Schon beim Öffnen müssen wir direkt an Nuss-Nougat-Schokolade denken. Cashewmilch ist recht mild im Geschmack und Mandelmilch ist durch ihre feine Note leicht gerösteter Mandeln wahrscheinlich die geschmacksneutralste Alternative unter den Nussdrinks. Ob im Smoothie, Müsli, im Shake oder beim Backen – alle Nussdrinks lassen sich vielfältig einsetzen und glänzen als echte Allrounder in der Küche. Unsere Milchschaumkunstwerke auf Cappuccino & Co. stellten sich aber als etwas schwierig heraus, da die Nussalternativen zwar beim Aufschäumen sehr standfest, jedoch verhältnismäßig ziemlich großporig sind und der Schaum deshalb schnell wieder einfällt. Haselnussmilch st außerdem eine tolle Alternative zu Sirup im Kaffee. Also: Wer nicht probiert, ist selbst schuld.

Herstellung und Preisniveau

Die Nussdrinks sind im Vergleich zu anderen Milchalternativen etwas teurer. Hier zahlt ihr rund drei Euro pro Liter. Die gute nachricht ist aber, dass man sie sehr gut zu Hause selbst herstellen kann! Das Berioo Team war deshalb fleißig und hat sich an Cashewmilch versucht. Bei der Nussauswahl könnt ihr frei wählen, der Herstellungsprozess ist immer der Gleiche. Legt einfach 75 g Cashewkerne über Nacht in lauwarmes Wasser ein, spült sie ab und mixt diese dann anschließend mit 1 l Wasser gut durch. Zum Schluss nur noch mit etwas Zimt abschmecken. Das war´s schon. Pur ist sie wirklich eine Genussexplosion!

#3 Hafermilch und Dinkelmilch: die herben Kandidaten

Food Facts:

Normalerweise sind Hafer- und Dinkel wahre Power-Getreidearten. Sie halten lange satt, spenden euch jede Menge Energie und beinhalten viele essentielle Aminosäuren, Mineral- und Ballaststoffe. Bei der Verarbeitung zu Milch gehen allerdings viele dieser Stoffe verloren, daher haben beide Milchalternativen leider keinen besonders hohen Nährstoffgehalt.

Verwendung und Geschmack:

Durch den starken Eigengeschmack von Getreide sind Hafer- und Dinkelmilch nicht für jeden Gaumen eine Freude. Im Cappuccino ist der starke Getreidegeschmack jedoch kaum noch wahrnehmbar und hinterlässt eine süßliche Note. Wir haben unseren Cappuccino mal zur Abwechslung mit Dinkelmilch getestet und waren begeistert von der angenehmen Milde und dem leicht karamelligen Beigeschmack. Für alle Cappuccino-Fans: beide Milchalternativen lassen sich zudem auch sehr gut aufschäumen. Mit etwas Übung gelingt dann auch das Milchschaumherz - Unbedingt probieren! Sowohl Hafer- als auch Dinkelmilch lassen sich außerdem beide super zum Backen, für Smoothies oder ganz beliebt auch mit Porridge oder Müsli kombinieren.

Herstellung und Kosten

Hafer- und Dinkelmilch kosten rund zwei bis drei Euro in Super-, Bio- und Drogeriemärkten.Auf jeden Fall! Beide Getreidemilchalternativen lassen sich schnell selbst machen. Einfach 80 g Hafer- oder Dinkelflocken mit 1 l Wasser und 1 EL Salz im Topf kurz aufkochen und ca. 15 Min. quellen lassen. Anschließend werden die Flocken solange püriert bis sich ein sehr flüssiger Brei gebildet hat. Dieser wird dann durch ein Baumwolltuch gefiltert, sodass die Milch in einer separaten Schüssel abtropfen kann. Beide Getreidealternativen sind von Natur aus süß im Geschmack und brauchen daher eigentlich keinen Zuckerzusatz mehr. Wem es trotzdem noch nicht süß genug ist, der kann ein paar pürierte Datteln untermixen. Wer gerne mit Milchalternativen experimentiert, der sollte eins unserer beliebten Hafer- und Dinkelmilchrezepte ausprobieren: Overnight-Oats mit Erdbeeren und Maulbeeren

#4 Kokosmilch: die wohl exotischste vegane Milchalternative

Informationen:

Die wohl am meisten gestellteste Frage: Ist Kokosmilch dasselbe wie Kokoswasser? Oft herrscht ziemliche Verwirrung über beide Begriffe. Hier die Antwort: Wenn ihr ein Loch in eine Kokosnuss bohrt und mit einem Strohhalm die Kokosnuss genüsslich austrinkt, dann trinkt ihr Kokoswasser. Kokosmilch entsteht, wenn ihr das Fruchtfleisch mit Wasser püriert und die Mischung dann in einem Tuch auspresst. Das Tolle an Kokosmilch? Aufgrund ihres hohen Anteils an Fettsäuren wird sie vom Körper als hochwertiger Energielieferant genutzt. Der Nachteil: Kokosmilch ist die Kalorienbombe schlechthin mit einem Fettgehalt von rund 20%. Wir empfehlen euch die Kokosmilch vor dem Öffnen auf jeden Fall einmal kräftig zu schütteln. Da sich Fett und Wasser in der Dose entmischen, sammelt sich eine feste Schicht im oberen Bereich an.

Eigenschaft und Geschmack:

Bei der Kokosmilch geraten wir direkt ins Schwärmen! Beschreiben würden wir den Geschmack als fruchtig aber zugleich auch exotisch. Wer sich nicht mit Kokos anfreunden kann, der sollte besser die Finger von dieser Milchalternative lassen und alternativ auf Nussdrinks ausweichen, da Kokosmilch ziemlich intensiv im Geschmack ist. Wer aber Kokos mag, kann viele Rezepte, in denen bislang Kuhmilch oder andere Milchalternativen zum Einsatz kamen, wunderbar durch Kokosmilch ersetzen. Sie eignet sich perfekt als Basis für asiatische Gerichte, jedoch nur bedingt als Milchersatz im Kaffee, Cappuccino oder Latte-Macchiato, da zum einen das Kaffeearoma durch den recht intensiven Kokosgeschmack zugedeckt wird und zum anderen sie aufgrund der cremigen Konsistenz sehr schwer schaumbar ist. Wir lieben sie in sämtlichen Suppen, Soßen und Smoothies – die Kokosmilch eignet sich auch perfekt für Chiapudding. 250 ml Kokosnussdrink, 3 EL Chiasamen und 2 EL dunklen Kakao mixen und für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen – ein Traum!.

Preise:

Kokosmilch bekommt ihr beim Discounter schon für 0,99 €. Die teureren Alternativen gibt’s für rund zwei bis drei Euro in Bio-, Drogerie- und Supermärkten. Ihr könnt sie aber auch selbst hestellen.hr braucht dazu nur eine frische Kokosnuss! Mixt das Kokoswasser und das Fruchtfleisch in einem Mixer gut durch bis sich eine homogene Masse ergibt. Das war´s schon - Fertig ist eure Kokosmilch!

#5 Reismilch: die süße Variante aus dem fernen Osten

Wissenswerte Fakten:

Ursprünglich stammt die Reismilch – wie sollte es auch anders sein – aus Asien. Sie wird insbesondere von Menschen mit Milcheiweißallergie und Laktoseintoleranz sehr geschätzt, da sie von allen Milchersatzprodukten die allergenärmste ist. Sie enthält jedoch wenig Proteine und so gut wie keine Nährstoffe. Beim Kauf solltet ihr auf drei Dinge achten: Handelt es sich um ein Bio-Produkt? Wir raten euch dazu. Wurden Zusatzstoffe beigemischt? Besser nicht. Hat man Zucker hinzugefügt und den Reisdrink damit noch kalorienreicher gemacht? Auch dann, besser Finger weg.

Geschmack und Konsistenz:

Der Geschmack der Reismilch kann sich durchaus sehen lassen, da er uns beim Trinken durch die süßliche Note sofort an Milchreis erinnert. Die Reismilch eignet sich vor allem für Süßspeisen oder aber zum Kochen von exotischen Gerichten. Im Vergleich zu anderen pflanzlichen Milchalternativen ist die Reismilch sehr viel dünnflüssiger, daher empfehlen wir sie nicht zum Backen zu verwenden. Wir haben die Reismilch in Kombination mit unserem Açaí und Goji Porridge getestet und können es euch nur wärmstens empfehlen!

Verfügbarkeit und Preise:

Reismilch bekommt ihr ebenfalls beim Discounter für ca. 0,99 €. Etwas teurer wird’s in Bio-, Super- und Drogeriemärkten. Da zahlt ihr rund zwei bis drei Euro für einen Liter. Diese Milchalternative lässt sich aber auch super einfach selbst herstellen. Kocht eine Tasse Vollkornreis mit der doppelten Menge Wasser, bis das Wasser verdampft ist. Den fertigen Reis anschließend mit einer weiteren Tasse Wasser vermischen und mit dem Mixer gut pürieren. Lasst die Mischung etwa 1 Stunde ruhen und filtert die Masse durch ein Küchentuch. Ready to drink!

Eins steht fest: Jeder muss selbst wissen, welche Milchalternative sein persönlicher Favorit ist! Beim Testen und Probieren haben wir festgestellt: Wir haben definitiv mehrere Milchlieblinge! Pur trinken wir am liebsten unsere selbstgezauberte Cashewmilch, beim Kochen sind wir totale Kokosmilchfans, beim Backen hat uns die Sojamilch überzeugt und für Overnight-Oats verwenden wir die Hafermilch. Wie sieht´s bei euch aus?

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